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Handyvertrag Statistik
Das Handy erobert die Welt
So, oder so ähnlich muss man die weltweit zahlenmäßige Entwicklung der mobil erreichbaren Menschen deuten. Im Jahre 2005 berichteten Betreiberverbände von ca. zwei Mrd. Mobilfunkern, also einem guten Drittel der Weltbevölkerung. Bedenkt man, dass nur drei Jahre zuvor, die aktuellen Erhebungen noch von einer Mrd. ausgingen, kann man zu keinem anderen Schluss kommen, als dass die Entwicklung nicht wächst, sondern explodiert. In 2008 wurden drei Mrd., in Jahr 2009 gar mehr als vier Mrd. Teilnehmer erkannt. Besonders hohen Anteil an dieser Entwicklung haben Schwellenländer wie China oder Indien. Hier werden täglich(!) Hunderttausende Neuverträge gezählt. In den reichen Industriestaaten, ist man bereits seit vielen Jahren nahe oder bereits jenseits der 100%-Abdeckung. Will sagen, statistisch gesehen, besitzen in einigen Länder Europas, in Japan und den USA, jeder Bewohner mehr als einen Handy Vertrag. Auch in Lateinamerika, befindet man sich im Ansatz auf einen solchen Weg. Dort sind es bereits über 50%. Tendenz steigend.
Des Deutschen liebstes Kind !? –Handynutzung in Deutschland
Auch Deutschland zählt seit einiger Zeit zu den Länder mit einer über 100%-igen „Durchdringung“. Auch hier haben demnach statistisch gesehen alle hier lebenden Menschen mehr als einen Anschluss. Letzte Zahlen gehen von 1,3 Verträgen pro gemeldeter Person aus. Damit verdrängt der Mobilvertrag in seiner Entwicklung zunehmendst den Festanschluss. Ähnlich rasant steigen die Zahlen, denen zufolge Handys als ausschließliches Medium im Haushalt genutzt werden, also kein Festnetzanschluss mehr vorhanden ist. Mit 4% reinen Handyhaushalten in 2003 bis über 11% nach letzten Messungen, liegt Deutschland jedoch noch deutlich unter dem europäischen Durchschnitt. Besonders interessant ist hier jedoch der Zusammenhang zwischen dem Alter des Haupteinkommensbeziehers und der Handynutzung. In „jüngeren“ Haushalten ist der ausschließliche Handys Vertrag bei nahe 40%.
Zugleich verdoppelten sich von 2005 bis 2009 die in der Gesamtheit geführten Handygesprächsminuten auf 150 Mrd. Minuten.
Doch was sind die Ursachen dafür, dass Handys resp. Neuverträge immer mehr an Bedeutung gewinnen?
Ursachen und Prognose
Wer möchte nicht ein Handy der neueren Generation als sein Eigen bezeichnen dürfen? Schnelllebige Technik und Designwechsel üben einen enormen Druck aus, gerade auf jüngere Nutzer. Dies bestätigen die Verkaufszahlen der Smartphone-Geräte. Da vertragsfreie Neugeräte, gerade in Deutschland einen stolzen Preis haben, macht sich mittlerweile sogar der Einzelhandel (inkl. Discounter) diese Entwicklung zu Nutze und kombiniert die Geräte mit Prepaidverträgen. In der Folge entscheidet man sich oft vor Ablauf der 24-monatigen Kündigungsfrist für ein Neugerät. Der Trend geht bereits seit langer Zeit zur Zweit –bzw. zur Drittkarte.
Ein entscheidender Grund wird zudem in der Einführung der Volumentarife und Flatrates gesehen. Gleiches gilt für die Einrichtung des sog. „hausnahen Bereichs“ mit seinen vergünstigten Konditionen. Längst werden deutlich mehr eingehende als ausgehende Anrufe aus dem Festnetz heraus gemessen. Ein vorläufiges Ende dieser Entwicklung scheint nicht absehbar.
So, oder so ähnlich muss man die weltweit zahlenmäßige Entwicklung der mobil erreichbaren Menschen deuten. Im Jahre 2005 berichteten Betreiberverbände von ca. zwei Mrd. Mobilfunkern, also einem guten Drittel der Weltbevölkerung. Bedenkt man, dass nur drei Jahre zuvor, die aktuellen Erhebungen noch von einer Mrd. ausgingen, kann man zu keinem anderen Schluss kommen, als dass die Entwicklung nicht wächst, sondern explodiert. In 2008 wurden drei Mrd., in Jahr 2009 gar mehr als vier Mrd. Teilnehmer erkannt. Besonders hohen Anteil an dieser Entwicklung haben Schwellenländer wie China oder Indien. Hier werden täglich(!) Hunderttausende Neuverträge gezählt. In den reichen Industriestaaten, ist man bereits seit vielen Jahren nahe oder bereits jenseits der 100%-Abdeckung. Will sagen, statistisch gesehen, besitzen in einigen Länder Europas, in Japan und den USA, jeder Bewohner mehr als einen Handy Vertrag. Auch in Lateinamerika, befindet man sich im Ansatz auf einen solchen Weg. Dort sind es bereits über 50%. Tendenz steigend.
Des Deutschen liebstes Kind !? –Handynutzung in Deutschland
Auch Deutschland zählt seit einiger Zeit zu den Länder mit einer über 100%-igen „Durchdringung“. Auch hier haben demnach statistisch gesehen alle hier lebenden Menschen mehr als einen Anschluss. Letzte Zahlen gehen von 1,3 Verträgen pro gemeldeter Person aus. Damit verdrängt der Mobilvertrag in seiner Entwicklung zunehmendst den Festanschluss. Ähnlich rasant steigen die Zahlen, denen zufolge Handys als ausschließliches Medium im Haushalt genutzt werden, also kein Festnetzanschluss mehr vorhanden ist. Mit 4% reinen Handyhaushalten in 2003 bis über 11% nach letzten Messungen, liegt Deutschland jedoch noch deutlich unter dem europäischen Durchschnitt. Besonders interessant ist hier jedoch der Zusammenhang zwischen dem Alter des Haupteinkommensbeziehers und der Handynutzung. In „jüngeren“ Haushalten ist der ausschließliche Handys Vertrag bei nahe 40%.
Zugleich verdoppelten sich von 2005 bis 2009 die in der Gesamtheit geführten Handygesprächsminuten auf 150 Mrd. Minuten.
Doch was sind die Ursachen dafür, dass Handys resp. Neuverträge immer mehr an Bedeutung gewinnen?
Ursachen und Prognose
Wer möchte nicht ein Handy der neueren Generation als sein Eigen bezeichnen dürfen? Schnelllebige Technik und Designwechsel üben einen enormen Druck aus, gerade auf jüngere Nutzer. Dies bestätigen die Verkaufszahlen der Smartphone-Geräte. Da vertragsfreie Neugeräte, gerade in Deutschland einen stolzen Preis haben, macht sich mittlerweile sogar der Einzelhandel (inkl. Discounter) diese Entwicklung zu Nutze und kombiniert die Geräte mit Prepaidverträgen. In der Folge entscheidet man sich oft vor Ablauf der 24-monatigen Kündigungsfrist für ein Neugerät. Der Trend geht bereits seit langer Zeit zur Zweit –bzw. zur Drittkarte.
Ein entscheidender Grund wird zudem in der Einführung der Volumentarife und Flatrates gesehen. Gleiches gilt für die Einrichtung des sog. „hausnahen Bereichs“ mit seinen vergünstigten Konditionen. Längst werden deutlich mehr eingehende als ausgehende Anrufe aus dem Festnetz heraus gemessen. Ein vorläufiges Ende dieser Entwicklung scheint nicht absehbar.