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Diagnostik
Unter einer
"medizinisch-psychologischen Untersuchung" (abgekürzt: MPU)
versteht man eine Maßnahme zur Fahreignungsdiagnostik. Als
Fahreignung bezeichnet man dabei die Befähigung zum
Führen eines Fahrzeugs aufgrund allgemeiner und
persönlicher Voraussetzungen.
Eine "Medizinisch-psychologische Untersuchung" wird von der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde angeordnet, wenn begründete Zweifel an der Eignung zum Führen eines Fahrzeuges im Straßenverkehr vorliegen. Mögliche Gründe hierfür sind: Alkoholonsum (Blutalkoholkonzentration von > 1,6 Prmille), mehrfache Auffälligkeiten im Zusammenhang mit Straftaten im Straßenverkehr sowie einem hohen Aggressionspotenzial in diesem Kontext. Auch ein bestehender Mißbrauch oder eine Abhängigkeit im Zusammenhang mit Medikamentenkonsum oder Drogen kann die Anordnung einer MPU zur Folge haben. Auch wiederholte Auffälligkeiten im Straßenverkehr, durch die sich beim Verkehrszentralregister mehr als 18 Punkte angesammelt haben, verpflichtet zur Teilnahme an einer "Medizinisch-psychologischen Untersuchung". Im Falle eines bereits erfolgten Führerscheinentzugs kann der Betroffene frühestens drei Monate bevor die angeordnete Fahrerlaubnissperre abgelaufen ist, eine medizinisch-psychologische Untersuchung beantragen. Das Ergebnis der MPU sollte sich der Betroffene dabei an seine eigene Adresse zuschicken lassen, sonst bezahlt er im Falle eines negativen Ergebnisses dennoch die Kosten der Auswertung des Gutachtens bei der Fahrerlaubnisbehörde und zudem verlängert sich die Zeit, bis ein neuer Antrag gestellt werden kann. Geht das Ergebnis an die eigene Adresse, muss lediglich der gestellte Antrag auf Wiedererteilng der Fahrerlaubnis zurückgezogen werden. Ein neuer Antrag kann dann direkt am folgenden Tag gestellt werden.
Es gibt viele unterschiedliche Möglichkeiten der MPU Vorbereitung. Neben Beratungsgesprächen in den jeweils verantwortlichen Stellen gibt es auch online verschiedenste Angebote. Generell helfen Beratungsgespräche insbesondere den psychologischen Teil erfolgreich zu meistern und sich an die Situation zu gewöhnen. Doch auch eine Behandlung der ursächlichen Problematik ist in den meisten Fällen schon der Beginn eines guten Wegs zur Wiedererlangung der Fahrerlaubnis.
Die Untersuchung selbst nimmt 3-4 Stunden in Anspruch und wird - wie der Name bereits nahelegt - sowohl von Medizinern als auch von Psychologen durchgeführt. Im psychologischen Teil liegt dabei der Fokus auf der Problematik, die zur Anordnung einer MPU geführt hat. Dabei wird hauptsächlich im Rahmen von psychologischen Gesprächen geprüft, inwiefern bestehende Abhängigkeitsproblematiken bzw. Verhaltensprobleme wie z.B. aggressives Verhalten im Straßenverkehr noch bestehen bzw. inwiefern diese in der Zwischenzeit erfolgreich behandelt bzw. ausgeräumt werden konnten.
Im medizinischen Teil hingegen wird v.a. die Konzentration von Alkohol oder bestimmte Nährstoffe im Körper untersucht, die z.B. auf Alkohol- oder Drogenkonsum hindeuten. Außerdem wird im Rahmen einer MPU ein Test zur Reaktionszeit durchgeführt. Ein "positives Gutachten" am Ende der MPU bedeutet einen positiven Ausgang des Antrags auf Wiedererteilung der Fahrerlaubnis. Bei einem negativen Gutachten kann dem Antrag nicht stattgegeben werden.
Die Kosten einer MPU variieren in Abhängigkeit von der zu thematisierenden Problematik und damit in Abhängigkeit von den durchzuührenden Untersuchungen bzw. Gesprächen. Am teuersten sind in der Regel MPUs, die aufgrund einer Drogenproblematik angeordnet werden, da hier zusätzlich ein Drogenscreening durchgeführt wird. Insgesamt liegen die Kosten einer MPU allgemein zwischen 300 - 500 Euro.
.Eine "Medizinisch-psychologische Untersuchung" wird von der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde angeordnet, wenn begründete Zweifel an der Eignung zum Führen eines Fahrzeuges im Straßenverkehr vorliegen. Mögliche Gründe hierfür sind: Alkoholonsum (Blutalkoholkonzentration von > 1,6 Prmille), mehrfache Auffälligkeiten im Zusammenhang mit Straftaten im Straßenverkehr sowie einem hohen Aggressionspotenzial in diesem Kontext. Auch ein bestehender Mißbrauch oder eine Abhängigkeit im Zusammenhang mit Medikamentenkonsum oder Drogen kann die Anordnung einer MPU zur Folge haben. Auch wiederholte Auffälligkeiten im Straßenverkehr, durch die sich beim Verkehrszentralregister mehr als 18 Punkte angesammelt haben, verpflichtet zur Teilnahme an einer "Medizinisch-psychologischen Untersuchung". Im Falle eines bereits erfolgten Führerscheinentzugs kann der Betroffene frühestens drei Monate bevor die angeordnete Fahrerlaubnissperre abgelaufen ist, eine medizinisch-psychologische Untersuchung beantragen. Das Ergebnis der MPU sollte sich der Betroffene dabei an seine eigene Adresse zuschicken lassen, sonst bezahlt er im Falle eines negativen Ergebnisses dennoch die Kosten der Auswertung des Gutachtens bei der Fahrerlaubnisbehörde und zudem verlängert sich die Zeit, bis ein neuer Antrag gestellt werden kann. Geht das Ergebnis an die eigene Adresse, muss lediglich der gestellte Antrag auf Wiedererteilng der Fahrerlaubnis zurückgezogen werden. Ein neuer Antrag kann dann direkt am folgenden Tag gestellt werden.
Es gibt viele unterschiedliche Möglichkeiten der MPU Vorbereitung. Neben Beratungsgesprächen in den jeweils verantwortlichen Stellen gibt es auch online verschiedenste Angebote. Generell helfen Beratungsgespräche insbesondere den psychologischen Teil erfolgreich zu meistern und sich an die Situation zu gewöhnen. Doch auch eine Behandlung der ursächlichen Problematik ist in den meisten Fällen schon der Beginn eines guten Wegs zur Wiedererlangung der Fahrerlaubnis.
Die Untersuchung selbst nimmt 3-4 Stunden in Anspruch und wird - wie der Name bereits nahelegt - sowohl von Medizinern als auch von Psychologen durchgeführt. Im psychologischen Teil liegt dabei der Fokus auf der Problematik, die zur Anordnung einer MPU geführt hat. Dabei wird hauptsächlich im Rahmen von psychologischen Gesprächen geprüft, inwiefern bestehende Abhängigkeitsproblematiken bzw. Verhaltensprobleme wie z.B. aggressives Verhalten im Straßenverkehr noch bestehen bzw. inwiefern diese in der Zwischenzeit erfolgreich behandelt bzw. ausgeräumt werden konnten.
Im medizinischen Teil hingegen wird v.a. die Konzentration von Alkohol oder bestimmte Nährstoffe im Körper untersucht, die z.B. auf Alkohol- oder Drogenkonsum hindeuten. Außerdem wird im Rahmen einer MPU ein Test zur Reaktionszeit durchgeführt. Ein "positives Gutachten" am Ende der MPU bedeutet einen positiven Ausgang des Antrags auf Wiedererteilung der Fahrerlaubnis. Bei einem negativen Gutachten kann dem Antrag nicht stattgegeben werden.
Die Kosten einer MPU variieren in Abhängigkeit von der zu thematisierenden Problematik und damit in Abhängigkeit von den durchzuührenden Untersuchungen bzw. Gesprächen. Am teuersten sind in der Regel MPUs, die aufgrund einer Drogenproblematik angeordnet werden, da hier zusätzlich ein Drogenscreening durchgeführt wird. Insgesamt liegen die Kosten einer MPU allgemein zwischen 300 - 500 Euro.