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Sunday, April 26, 2009 7:27 AM
Posted by Stonie

Statistik

Begriff und Bedeutung

Es existieren zahlreiche Definitionen darüber, was eine Statistik ist. Je nach Betrachtungsweise sind sie oft mehr oder weniger kompliziert und nicht leicht verständlich.
Im Grunde ist eine Statistik nichts anderes als eine Methode der Datenerfassung mit anschließender Auswertung der gesammelten Informationen.

Wenn Sie zum Beispiel in einer ländlichen Gegend eine Restaurant eröffnen wollen, dann werden Sie sich vorher fragen, ob es lohnt. Sie prüfen daher ab, wie groß das Einzugsgebiet ist, wie sich die Bevölkerung zusammen setzt, ob es notwendig ist, polnische Pflegekräfte einzusetzen,  und über welche Einkommen sie verfügt, welche Verkehrsanbindung vorhanden sind und anderes mehr. In Abhängigkeit von dem Ergebnis ihrer Überlegungen werden Sie sich entscheiden ob und in welcher Form sie Ihr Restaurant eröffnen. Sie haben im Grunde nichts anderes getan, als im kleinen Rahmen eine statistische Erhebung vorzunehmen, die Sie bei Ihrer Entscheidungsfindung unterstützen soll.
Damit ist gleichzeitig auch die wichtigste Bedeutung einer Statistik umrissen.
Statistiken helfen uns, die untersuchten Verhältnisse richtig einzuschätzen und auf dieser Grundlage die richtigen Beschlüsse zu fassen.

Um diese Aufgabe erfüllen zu können, muss eine Statistik bestimmte Anforderungen erfüllen.
Sie muss objektiv sein, das heißt, ihre Daten werden unabhängig von der persönlichen Auffassung des Erstellers erhoben und ausgewertet. Die Datenerfassung muss verlässlich sein und allgemein gültig für die zu untersuchenden Umstände. Wenn Sie wissen wollen, wie viele Biertrinker es in Deutschland gibt, nützt es wenig, diejenigen zu zählen, die Tee trinken.
Außerdem muss eine Statistik signifikant (bedeutend) und relevant (wichtig sein).
Um Ordnung in die gesammelten Daten zu bringen und sie auswertbar zu machen, gibt es verschiedene Methoden, unter anderem die graphische Darstellung (z.B. Wetterdiagramm), Wahrscheinlichkeiten zB wie viele Tippscheine müsste ich theoretisch spielen, um sicher einen Lottogewinn zu haben,
Durchschnittsberechnungen (im Durchschnitt besitzt jeder wievielte ein Auto?) und Vergleiche (wie viele Restaurants gibt es in der Stadt im Vergleich zu ihrer Einwohnerzahl, wieviele Menschen behaupten von sich ein Wahrsager zu sein?).

Die Methoden sind dabei abhängig vom Ziel der statistischen Erhebung, das heißt von den Fragen und Umständen, die geklärt werden sollen. Die Masse der Daten soll damit reduziert werden, um Strukturen und Gesetzmäßigkeiten erkennen zu können. Ganz besonders wichtig ist das beim Pokern, denn nur wer die Statistiken genau kennt und sie zu interpretieren weiß, kann ein erfolgreicher Pokerspieler werden.

Nach ihren Methoden werden Statistiken, etwa für einen Kreditkartenvergleich,  in zwei Arten untergliedert. Zum einen die deskriptive, beschreibende, empirische Statistik, bei der ein Phänomen untersucht wird, die Daten zusammengefasst und geordnet werden und anschließend in der Regel graphisch dargestellt werden. Eine wissenschaftliche Aussage erfolgt dabei nicht.
Zum anderen gibt es die induktive Statistik, der die Wahrscheinlichkeitstheorie zu Grunde liegt und deren Ergebnisse häufig den Ausgangspunkt verallgemeinerter Aussagen bilden. Gerade im Bereich des Kartenlegens wird immer wieder auf die Statistik zurückgegriffen, denn ein Kartenleger muss sich hier schon etwas auskennen, um genaue Auskünfte geben zu können.

Stromverbrauch in Deutschland

Inzwischen sollte es bei jedem Menschen angekommen sein: Der Strompreis in Deutschland scheint unaufhörlich und stetig weiter zu steigen. So ist der Strompreis in den letzten zehn Jahren um rund 30% gestiegen. Jeder Anbieter rät den Kunden inzwischen, einen kostenlosen Strompreisvergleich durchführen zu lassen; Strompreisvergleiche sind sogar schon online möglich. Trotz immer sparsamerer Elektrogeräte haben viele Haushalte am Ende des Jahres bzw. des Abrechnungszeitraumes mit einer Nachzahlung zu kämpfen. Den Grund für die immer weiter steigenden Preise schieben sich die teilhabenden Institutionen gegenseitig zu: Die einen sagen, die Kosten für die Gewinnung / Erzeugung des Stroms steigen, die anderen sagen, die Stromkosten sind wegen der Netzentgelte so hoch, und wieder andere sagen, dass die zu zahlenden Steuern und Abgaben den Strompreis so hoch halten. Dass der Staat aufgrund der zu zahlenden Steuern ebenfalls ein gutes Geschäft mit dem hohen Strompreis macht, lässt sich leider nicht unter den Teppich kehren. Deswegen ist wohl auch von Regierungsseiten kurzfristig nicht mit einer Regulierung des Preises für Strom zu rechnen.


Lichtblick schien vor kurzem die Öffnung des Strommarktes zu sein, denn kleinere Anbieter schienen plötzlich den Markt zu beleben und durch günstigere Stromtarife den großen Anbietern tatsächlich einige Kunden abzulaufen. Durch einen individuellen Strompreisvergleich wechselten viele Kunden ihren Anbieter, um die jährlichen Stromkosten zu senken. Und auch das Umweltbewusstsein in Bezug auf Strom ist in den letzten Jahren stark gestiegen. So beruhigen viele Kunden ihr Gewissen, indem sie auf sog. Ökostrom zurückgreifen. Dieser wird aus regenerativen Energien gewonnen und unterscheidet sich im Preis nicht wesentlich von den herkömmlichen Energiequellen. Jedem Verbraucher ist wirklich zu raten, durch einen unabhängigen Strompreisvergleich den für die eigenen Bedürfnisse günstigsten und besten Tarif aus dem Dschungel der Anbieter zu suchen und somit am Ende des Jahres bares Geld zu sparen.

Statistiken Finanzmarkt in Deutschland

Obwohl sich die Verschuldung Deutschlands mit knapp 1.700 Milliarden Euro auf einem absoluten Rekordniveau bewegt, steht diesen Schulden das Geldvermögen seiner Einwohner in Höhe von 4.400 Milliarden Euro entgegen. Von einer hoffnungslosen Überschuldung kann also glücklicherweise noch überhaupt keine Rede sein. Ein Blick auf die Zusammensetzung des Geldvermögens zeigt sofort den Grad der finanziellen Konservativität in Deutschland:

1.743 Milliarden Euro als Spar-, Sicht-, Termineinlagen und Bargeld

1.263 Milliarden Euro als Geldanlagen bei Versicherungen

304 Milliarden Euro in Form verzinslicher Wertpapiere

166 Milliarden Euro in Form von Aktien

439 Milliarden Euro in Sonstiges

Diese enormen Geldanlagen konnten die Deutschen nur Dank ihrer schon immer sehr ausgeprägt gewesenen Sparsamkeit anlegen. So beträgt die Sparquote der Deutschen derzeit 11,2 %, ein Wert, der einmal mehr deutlich über dem Durchschnitt aller EU-Länder (6,5%) liegt. Im internationalen Vergleich müssen wir uns zwar den Chinesen deutlich geschlagen geben (Sparquote 45%!), aber im Vergleich zu den Amerikanern, deren Sparquote in der Regel zwischen -2 % und +2 % schwankt, sehen wir richtig kniepig aus. Ein Wehrmutstropfen ist die stetige Abnahme des Anteils der Sparer an der Gesamt-Bevölkerung in Deutschland. Mittlerweile sind weniger als 50% der Haushalte in der Lage Rücklagen in Form von Geldanlagen zu bilden, sei es aus finanzieller Not oder weil das Konzept der vernünftigen Haushaltführung nicht ausreichend beherrscht wird. Eine weitere besorgniserregende Tatsache ist die zunehmende Verschuldung einzelner Haushalte. So steigt die Zahl vor allem junger Schuldner seit Jahren kontinuierlich an.

Beim BIP verlieren wir aufgrund unseres langsamen Wirtschaftswachstums kontinuierlich den Kontakt zur Spitze. 2008 konnten wir uns mit einem BIP von 3.700 Milliarden US-Dollar noch den vierten Platz sichern.

Statistiken Gesundheit in Deutschland

Die Gesundheit ist wohl das wichtigste für viele Menschen. Dennoch leidet diese häufig unter einem ausschweifenden Lebensstil.

Deutschland entwickelt sich immer mehr in Richtung Übergewicht. Dies fängt schon bei den kleinsten an. Die Kinder verbringen immer mehr Zeit vor dem Fernseher und beschäftigen sich lieber mit Computerspielen, als vor die Türe zu gehen. Dieser Bewegungsmangel in Kombination mit zu viel Fett und zuckerhaltiger Ernährung sorgt dafür, dass 10 bis 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland unter Übergewicht leiden. Dieses Problem zieht sich bis ins Erwachsensein. Nach Schätzungen sind etwa 75 Prozent der Männer in Deutschland zu dick, bei den Frauen sind es etwa 59 Prozent. Der BMI eines normalgewichtigen Menschen liegt bei 21 bis 25. Alles darüber gilt als übergewichtig oder fettleibig. Die Krankheiten, welche durch Übergewicht ausgelöst werden können, sollten nicht unterschätzt werden. Das Herz-Kreislaufsystem wird geschwächt, das Risiko für Schlaganfälle und Krebs steigt. 

Allein diese Tatsachen lassen auch die Krankenkassen immer mehr in den Fokus rücken. Die Leistungen der zahlreichen Anbieter variieren teils stark. Wer einen Vergleich verschiedener Versicherungen durchführen möchte, kann dies auf www.privatekrankenversicherungen.de tun. Auch die Raucher der Bevölkerung sollten sich hierzu Ihre Gedanken machen. Dass das Rauchen schädlich ist und ein hohes Krebsrisiko birgt sollte allgemein bekannt sein. Etwa 27 Prozent der deutschen Bevölkerung konsumiert durchschnittlich 16,6 Zigaretten am Tag. Mit rund 45 Prozent führen die 20-25 jährigen die Raucherstatistik an. Obwohl das Gesundheitsbewusstsein der Deutschen eher im Mittelmaß beim europäischen Vergleich liegt, ist dies an den Krankheitstagen der Arbeitnehmer kaum merklich. Arbeitgeber dürfen sich darüber freuen, dass sich die Arbeitnehmer durchschnittlich nur 7,3 Tage im Jahr krank melden.






Internationale Stellenbörsen im Focus der Statistiker.Im Jahr 2007 wurden statistisch gesehen ca. 20 % weniger Internationale Stellenangebote und Stellengesuche auf online Stellenbörsen veröffentlicht als im Jahr 2008. Die Zahlen für das Jahr 2009 liegen noch nicht vor.
Quelle: Internationale Stellenangebote und Stellengesuche

Im Folgen sollen einige Statistiken
etwas näher erläutert werden.

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